Einsatz der Sozialpädagogin in der Schuleingangsphase

Seit der Einführung der integrativen Schuleingangsphase und der damit verbundenen Auflösung der Schulkindergärten zum 01.08.2005 werden alle Schulanfänger in die Schuleingangsphase aufgenommen, um dort individuell gefördert zu werden.

 

Die Verweildauer in der Eingangsphase kann, je nach Entwicklung des Kindes, ein, zwei oder drei Schuljahre betragen.

 

Kinder, die bei der Entwicklung der Schulfähigkeit noch Hilfen benötigen, werden durch Frau Ladas unterstützt.

 

Notwendige Fördermaßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen/-lehrern der Jahrgangsstufen.

 

Ziel der individuellen Förderung ist die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der Lerngruppe sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Lern- und Basiskompetenzen. Die gilt für alle Kinder mit besonderen Fördernotwendigkeiten – Schülerinnen und Schülern mit Problemen beim Lernen - wie auch mit besonderen Begabungen.

 

Die Fördermaßnahmen finden im Rahmen innerer Differenzierungsmaßnahmen und in gemeinsamen Projekten statt.

Die in der Klasse tätigen Lehrer/innen, die Integrationslehrerin, die Sonderpädagogin und die Sozialpädagogin arbeiten gleichberechtigt im Team.

Regelmäßige Absprachen unter den Kolleginnen/Kollegen sichern die Qualität der Maßnahmen.

 

Ein Förderraum mit verschiedensten Materialien ist vorhanden.


Schwerpunkte der sozialpädagogischen Tätigkeit sind:

        o    Mitwirkung bei der Durchführung von Förderdiagnostik 

 

o       Mitwirkung bei der Erstellung von Förderplänen

 

o      Unterrichtsbegleitung mit dem Ziel der Unterstützung und Stabilisierung der Kinder im Unterricht

 

o      Einübung der Kommunikationsfähigkeit in Bezug auf  Teilhabe im Klassenleben und im Unterricht

 

o      Förderung der Grob- und Feinmotorik

 

o      Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung unter Berücksichtigung aller Sinne

 

o      Förderung der emotionalen Kompetenz und  Konfliktfähigkeit

 

o      Förderung von Konzentration, Ausdauer-, Beobachtungs- und Merkfähigkeit

 

o      Förderung des logischen Denkens und der mathematischen Kenntnisse mit entsprechenden anschaulichen Materialien

 

o      Förderung von Organisationsstrukturen, die für schulisches Lernen und eine erfolgreiche Beteiligung am Unterricht Voraussetzung sind

 

o      Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstständigkeit

 

o      Vermittlung von Arbeitstechniken

 

o      Entwicklung der Arbeitshaltung, der Arbeitsplanung und der Arbeitsorganisation

 

o      Förderung  der  Wahrnehmungsbereiche     (visuell, auditiv, visumotorisch, taktil-kinästhetisch)

 

o      Förderung der Figur-Grund-Wahrnehmung, der Wahrnehmungskonstanz, der Raum-Lage- Wahrnehmung

 

o      Sprachförderung (erzählen, zuhören, andere ausreden lassen, Wortschatzerweiterungen, Nacherzählen etc.)

 

o      Beratung und Begleitung der Lehrkräfte bei Elterngesprächen